Deutscher Wetterdienst Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland vom 22.05.2013, 19:31 Uhr
Kurzvorhersage: In der Nacht zum Donnerstag im Süden noch einzelne Schauer, an den Alpen zum Teil Dauerregen. Die Schneefallgrenze sinkt dort auf etwa 1000 m oder knapp darunter. Sonst aufgelockerte Bewölkung und meist trocken. Erst in den Frühstunden im Westen erneut Regen. Tiefstwerte 8 bis 0 Grad, gebietsweise Frost. Der Wind bleibt vor allem im Norden noch lebhaft. Am Donnerstag von der Nordsee und Benelux bis nach Bayern und Baden-Württemberg meist stark bewölkt. Vor allem nach Westen Regen- und Graupelschauer, vereinzelt auch Gewitter. In Gipfellagen der Mittelgebirge zum Teil auch Schnee oder Schneeregen. Östlich der Elbe aufgelockerte Bewölkung und meist trocken. Höchstwerte zwischen 8 und 13 Grad, örtlich im Osten bis 15 Grad. Mäßiger bis frischer, in freien Lagen auch starker westlicher Wind.
Wetterlage: Ein Tief über Südskandinavien bestimmt auch in den kommenden Tagen unser Wetter. Dabei gelangt relativ kühle Meeresluft in weite Teile des Landes.
Vorhersage: In der Nacht zum Donnerstag gibt es im Süden noch einzelne Schauer, an den Alpen kann es auch länger regnen. Die Schneefallgrenze sinkt dort auf etwa 1000 m oder knapp darunter. Sonst ist es aufgelockert, teils auch gering bewölkt und meist trocken. Erst in den Frühstunden setzt auch im äußersten Westen wieder schauerartiger Regen ein. Die Temperatur geht auf 8 bis 0 Grad zurück, gebietsweise kann es Bodenfrost oder sogar Luftfrost geben. Der Wind bleibt vor allem im Norden noch lebhaft.
Weitere Aussichten: Am Donnerstag ist es von der Nordsee und Benelux bis nach Bayern und Baden-Württemberg meist stark bewölkt, die Sonne zeigt sich nur selten. Dabei gibt es im Tagesverlauf vor allem nach Westen zu Regen- und Graupelschauer, vereinzelt auch mal ein kurzes Gewitter. In Gipfellagen der Mittelgebirge kann es auch etwas Schnee oder Schneeregen geben. Östlich der Elbe zeigt sich die Sonne häufiger, hier gibt es kaum Schauer, meist bleibt es trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 13 Grad, mit etwas Sonne können im Osten auch etwa 15 Grad erreicht werden. Im Bergland werden dagegen kaum 6 Grad erreicht. Der westliche Wind bleibt mäßig bis frisch mit starken Böen in exponierten Lagen. In der Nacht zu Freitag bleibt es östlich der Elbe weiterhin meist trocken. Sonst fällt noch gebietsweise schauerartiger Regen, oberhalb von etwa 500 bis 800 m auch Schnee, der im Westen und Südwesten allerdings allmählich nachlässt. Zeitweise lockern die Wolken dann auf. Das Quecksilber sinkt auf kühle 6 bis 1 Grad, in windgeschützten Lagen kann es bei länger aufgelockerter Bewölkung Frost geben. Der Wind ist schwach bis mäßig, an der Nordseeküste teils auch stark böig.
Am Freitag gibt es erneut im Westen und Süden im Tagesverlauf einzelne Schauer oder kurze Gewitter. In höheren Mittelgebirgslagen fällt auch Schnee. An den Alpen regnet es zeitweise, oberhalb von etwa 1000 m fällt Schnee. Nach Osten zu scheint die Sonne dagegen häufiger und es regnet kaum. Es bleibt deutlich zu kühl mit Höchstwerten zwischen 7 Grad im Alpenvorland und 16 Grad mit Sonne im Nordosten. Der Wind weht mäßig, in Schauernähe auch frisch bis stark aus West bis Nordwest. In der Nacht zu Samstag fällt noch gebietsweise Regen oder es gibt einzelne Schauer, dazwischen lockern die Wolken auch mal auf. Später setzt im Nordosten schauerartiger Regen ein. Es kühlt auf 8 bis 1 Grad ab, in ungünstigen Lagen kann es bei vorübergehendem Aufklaren auch leichten Boden- oder gar Luftfrost geben.
Am Samstag fällt im Nordosten schauerartig verstärkter, teils auch länger anhaltend, Regen. Sonst bleibt es wolkig bis stark bewölkt mit einzelnen Schauern, eventuell ist auch ein Gewitter dabei. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 15 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch, im Norden und in der Mitte in Böen auch stark aus Nordwest bis West. In der Nacht zum Sonntag gibt es gebietsweise weitere, teils schauerartig verstärkte Regenfälle, dazwischen lockern die Wolken auch mal auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 2 Grad. Bei längerem Aufklaren besteht in ungünstigen Lagen Frostgefahr.
Quelle: © DWD - Deutscher Wetterdienst